Restrukturierung

Die Beratung kleiner Unternehmen ist ein Spezialgebiet für uns genauso wie es die Strategie-, Organisations- oder Restrukturierungsberatung für mittlere oder große Unternehmen ist. Hier sind Allrounder gefragt, die beraten auf der Grundlage eines auf sie zugeschnittenen schlanken Prozesses. Wir kennen unsere Grenzen und holen bei Bedarf Spezialwissen hinzu, wobei die geringere Komplexität der Beratung kleiner Unternehmen es uns ermöglicht, den Beratungsprozess in aller Regel selbst abzudecken. Es entstehen so keine komplexen Know-how-Übergaben im Projekt und Wissen geht nicht verloren. So kann jederzeit ein angemessenes Aufwand-Nutzen-Verhältnis gesichert werden. Die enge Verflechtung mit der privaten Sphäre des Unternehmers oder auch die enge emotionale Bindung an Unternehmen und Beschäftigte erfordert ein besonderes Fingerspitzengefühl für uns. Dabei kommt unsere Verschwiegenheit für die Auftraggeber eine herausragende Bedeutung zu.


KMU in der Krise

Die Besonderheiten kleiner Unternehmen führen dazu und machen es aber auch möglich, dass wir als Berater kleiner Unternehmen in viele Rollen schlüpfen müssen. Wir müssen je nach Bedarf Berater, Coach, Projektmanager, Gutachter, Vermittler, Organisator, Aufräumer oder Antreiber sein. Manchmal auch alles auf einmal! In jedem Fall alles in einer Person, alles ohne Know-how-Verlust bei einem notwendigen Wechsel zwischen den verschiedenen Rollen. Wir als Berater kleiner Unternehmen sind Allrounder mit vielfältigen Erfahrungen und Methodenwissen. Wir wissen nicht alles und sind keine Spezialisten in unterschiedlichen Beratungsdisziplinen, wie z.B. Strategie-, Organisations- oder Restrukturierungsberatung. Wir wissen aber aus all diesen Bereichen so viel, dass wir im Rahmen der geringeren Komplexität kleinerer Unternehmen angemessen Rat geben können und ihre Grenzen kennen. Wir wissen, wann weitere Spezialisten hinzuzuziehen sind. Uns ist bewusst, dass auch kleine Maßnahmen, die unmittelbar zu einem sichtbaren Erfolg führen und wieder etwas finanziellen Spielraum ermöglichen, vertrauensbildend erlebt werden und auf diese Weise die Akzeptanz des nachhaltigen Gesamtkonzeptes erleichtern. Die Basis für unsere Beratung ist, das individuelle Umgehen mit dem Mandanten in der Krise und zu respektieren und auf bestehendem aufzubauen. Dazu gehört für uns insbesondere:

  • Aktiv Zuhören
  • Ideen des Mandanten aufgreifen und
  • gemeinsam weiterentwickeln,
  • bisherige Stärken gezielt nutzen und fortführen,
  • Schwächen offen ansprechen,
  • klare Aktivitäten definieren sowie
  • die Umsetzung begleiten und steuern
  • selber in die aktive Umsetzung eingreifen.

 

Wir müssen allerdings auch in der Lage sein, uns von Anfang an und durchgängig gegen den Mandanten, der uns beauftragt hat, durchzusetzen. So ist Sanierungsberatung fast immer ein Balanceakt zwischen harten Zahlen, den “weichen” persönlichen Faktoren, dem meist herrschenden Zeitdruck und den juristischen Grenzen. Genau das macht dieses Beratungsfeld so interessant.


Sanierungs- und Insolvenzberatung

Nicht selten versuchen sich kleine Unternehmen dadurch aus einer Krise zu befreien, dass sie zur Bank gehen und weitere Finanzierungen anfragen. Denn: Die Krise wird erst offensichtlich, wenn das Geld fehlt. In derartigen Situationen bieten sich auch für kleine Unternehmen sämtliche Sanierungsoptionen an, die sich in der Schweiz in den letzten Jahren etabliert haben oder gerade eingeführt wurden. Dazu zählen:

  • die außergerichtliche Sanierung mit dem Ziel der einvernehmlichen Einigung mit den Gläubigern unter Einsatz der klassischen Sanierungsmaßnahmen
  • die Sanierung auf Grundlage eines Restrukturierungsplans und einer 75%igen Zustimmung der betroffenen Gläubiger eine finanzielle Restrukturierung erfolgen soll, wobei bereits hier eine Vollstreckungs - und Verwertungssperre gilt.
  • die Insolvenz in Eigenverwaltung oder als Schutzschirmverfahren, bei der mit Hilfe der insolvenzrechtlichen Tools, wie die erleichterte Kündigung von Verträgen oder die Vereinbarung von Kapitalschnitten, kostenseitige und bilanzielle Altlasten „geregelt“ werden können sowie über das i.d.R. dreimonatige Insolvenzgeld dem Unternehmen ein Liquiditätsspielraum entsteht und
  • das klassische Insolvenzverfahren, das aber meist mit der Zerschlagung und Verwertung des Unternehmens inklusive seiner Assets bei möglichst weitgehender Befriedigung der Gläubiger endet. In der Reihenfolge der obigen Optionen steigt das Eingriffspotenzial Dritter auf das Unternehmen und sinkt die Selbstbestimmung der Unternehmensleitung. Natürlich benötigen auch Unternehmensberater für kleine Unternehmen ein profundes Wissen in all diesen Bereichen. Schließlich ist sauber abzuwägen, welcher Sanierungsweg im konkreten Fall der richtige ist.

 

 

Gerade für kleine Unternehmen ist es aber so, dass die Restrukturierung nicht losgelöst von der langfristigen Gesundung des Unternehmens betrieben werden kann und die Größe des Unternehmens in aller Regel keine Kosten für weitere Beratungen zulässt. Kleine Unternehmen können meist aus zeitlichen und finanziellen Gründen keinen aufwendigen Auswahlprozess für Beratung durchführen, daher ist für die Berater z.B. die Verbandszugehörigkeit oder Mitgliedschaft auf seriösen Plattformen häufig ein wichtiges erstes Indiz für ein ausgewogenes Preis-/ Leistungsverhältnis und die Integrität der Unternehmensberatung.


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